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Was hat es mit dem Radium-Gehalt von Mineralwässern auf sich?

Die Welt ist erfüllt von natürlicher radioaktiver Strahlung. Man kennt die kosmische, vorwiegend von der Sonne ausgehende Strahlung und die terrestrische Strahlung.

Die natürliche terrestrische Strahlung stammt von radioaktiven Stoffen, die in der Erdkruste vorkommen. Diese Stoffe zerfallen, wobei sie sich in andere Stoffe verwandeln und dabei Strahlung abgeben.

Beim Zerfall von Uran entsteht das Radium226, bei dem sich die Strahlung sehr langsam abbaut, das aber in der Schweizer Geologie unbedeutend ist.

Das Radium228 entsteht beim Zerfall von Thorium. Es kommt auch in der Schweizer Geologie vor. (226 bzw. 228 bedeutet, dass das einzelne Atom aus 226 bzw. 228 Protonen und Neutronen besteht.)

Die Strahlung wird in Wasser, Luft, Pflanzen und andere Lebewesen abgegeben. Diese in der Natur vorkommenden Mengen sind völlig bedeutungslos.

International wurden für Lebensmittel noch keine klaren Grenzwerte festgelegt. Die schweizerische Fremd- und Inhaltsstoffverordnung legt für sogenannte Radionucleide einen Grenzwert fest:
Für flüssige Lebensmittel und Säuglings-Anfahrungsnahrung 1000 mBq/kg (mBq = Milli-Becquerel).

Bei den schweizerischen Mineralwässern werden in der Regel Strahlungen im Bereich von 5 bis 35 mBq/Liter gemessen. Bei ausländischen Mineralwässern liegen die Werte in etwa gleich.

Die Strahlungswerte der schweizerischen Mineralwässer sind somit ausserordentlich tief und für die menschliche Gesundheit völlig unbedenklich. Die WHO-Normen werden klar unterschritten.

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