Kunststoffverpackungen und Umwelt
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PET-Flaschen
PET (Poly-Ethylen-Terephthalat) wird zu 100 Prozent aus Erdöl oder Erdgas produziert. Aus rund 1,9 kg Rohöl entsteht etwa 1 kg PET.PET ist zu 100 Prozent schadstofffrei rezyklierbar. Die Ökobilanz wird durch die Wiederverwertung der PET-Getränkeflasche gesteigert.
Durch das Recycling von PET-Flaschen werden in der Schweiz jährlich über 42 Millionen Liter Erdöl gespart. Pro Kilogramm rezykliertes PET werden in der Schweiz gute drei Kilogramm an Treibhausgasen eingespart. Dank PET-Recycling konnte so 2007 der Ausstoss von 112’500 Tonnen Treibhausgasen (hauptsächlich CO2) verhindert werden.Knapp 80 % der Getränkeverpackungen aus PET werden heute in der Schweiz gesammelt und rezykliert. Nebst neuen Flaschen entstehen aus PET-Rezyklat Folien, Verpackungen und Verpackungsbänder oder Textilien wie zum Beispiel Outdoorbekleidung, Rucksäcke oder Sportschuhe.
PVC-Flaschen
Der früher verbreitete Kunststoff PVC (Polyvinylchlorid) wurde 1990 in der Schweiz verboten. PVC enthält Chlor, das sich bei der Verbrennung mit Wasserstoff zu Salzsäure bindet und in grossen Mengen in die Atmosphäre gelangte.Heute ist PVC an sich wieder zugelassen, aber nur bei Abgabe gegen Bepfandung, verbunden mit Rücknahmepflicht. Die modernen Kehrrichtverbrennungsanlagen können mittlerweile Salzsäure aus dem Rauch herausfiltrieren.
